Borbecker Halblang

Halblang

Ein Artikel von Arnd Reinhardt.

Seit 1982 zieren zwei Borbecker Buben in kurzen Hosen den Neuen Markt. Die von dem Künstler Franz-Josef Kampmann geschaffene Bronzestatue sitzt auf einem sechsseitigen Sockel mit fließendem Wasser.

Sie steht zentral auf dem Borbecker Marktplatz, der an marktfreien Tagen als zentraler Parkplatz dient, und direkt vor dem Borbecker Bahnhof.






Die Statue setzt dem „Borbecker Halblang“ ein Denkmal. Unter diesem Namen war zu Beginn des 20. Jahrhunderts die aus der Not geborene Mode, Kinderkleidung „zum Reinwachsen“ zu kaufen und alte Kleidung – beispielsweise als kurze Hosen – weiterzuverwenden, im Ruhrgebiet bekannt.

Als Kulturhauptstadtprojekt kam der „Borbecker Halblang“ zu neuem Ruhm. Hierbei handelte es sich um Aluminiumskulpturen, die von Borbecker Schülerinnen und Schülern bemalt wurden.

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